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Die Grenzen des Online-Unterrichts

Wer derzeit mit Kindern zu Hause sitzt oder das Glück hat, in einem der Bil­dungssys­teme dieser hoch ver­net­zen Welt zu arbeit­en, der hat – neben „Kon­tak­tsperre“ und „Öff­nungs­diskus­sion­sorgie“ – ein neues Wort in seinen täglichen Sprachge­brauch inte­gri­ert: „Online-Unter­richt“. Was vor weni­gen Wochen noch ein semi-zukun­ft­strächtiges Pro­jekt einiger Pri­vatschulen und Uni­ver­sitäten war, ist nun auch im deutschen All­t­ag angekom­men. Mich per­sön­lich beschäftigt dieser Online-Unter­richt schon seit Mitte Feb­ru­ar, als klar wurde, dass die chi­ne­sis­chen Uni­ver­sitäten geschlossen bleiben wer­den.

Gestrandet

Seit Anfang Jan­u­ar bin ich nicht mehr in Chi­na gewe­sen. Als ich in den Urlaub nach Indone­sien fuhr, hat­ten in Chi­na ger­ade die Semes­ter­fe­rien begonnen und der Aus­bruch des Coro­n­avirus war nicht mehr als eine Rand­no­tiz in den Nachricht­en, die mich zugegeben nur mäßig inter­essierte. Jet­zt weiß ich nicht genau, wann ich wieder nach Chi­na zurück­kehren werde.